Ich hatte eine eigentlich simple Frage in WordPress: „Meine Blog Startseite hat keine H1 Überschrift?“ Copilot war sofort im Mach-Modus und hat mir den pragmatischen Weg gezeigt. Sobald ich im folgenden Dialog „GeneratePress“ genannt hatte, kam direkt der Hinweis mit Hook Element, genau das, was ich am Ende brauchte. ChatGPT war dagegen erst mal vorsichtig, stellte Rückfragen und ging die üblichen Prüfstellen durch. Das fühlte sich für mich wie Umwege an, obwohl ich einfach nur einen klaren Fix wollte.
KI‑Wissen & Prompting‑Tipps für deinen Alltag
Ich zeige dir, wie du KI sinnvoll einsetzen kannst, bessere Prompts schreibst und digitale Tools produktiv nutzt. Verständlich erklärt, mit echten Beispielen und klaren Ergebnissen.
Coding mit KI, mein Eindruck
Buchrezension
Ich nutze KI nicht nur zum Textschreiben, sondern im Entwickleralltag. Genau deshalb lande ich immer wieder bei der gleichen Frage: Wie setze ich KI so ein, dass am Ende wirklich bessere Software rauskommt, und nicht nur hübsch klingende Antworten. „Coding mit KI, Das Praxisbuch für die Softwareentwicklung“ (Rheinwerk Computing, 1. Auflage, erschienen am 7. November 2024, 413 Seiten, ISBN 978 3367103461) ist für mich in erster Linie ein solides Überblicksbuch für genau diesen Punkt.
KI Halluzinationen
Im Netz wird dir gerade verkauft: „Gib der KI eine Rolle, dann wird sie besser.“ Also sowas wie „Du bist ein Senior Admin“ oder „Du bist ein erfahrener Entwickler“. Ja, das kann helfen, weil es die Antwort in eine Richtung schiebt. Aber es ist auch eine fiese Falle, weil die KI dann nicht nur anders schreibt, sondern oft auch so tut, als wüsste sie es wirklich. Und da frage ich mich schon:
Haben die Autoren das wirklich in der Praxis getestet, oder klingt es nur gut auf dem Papier?
Prompt Engineering Grundlagen

Prompt Engineering ist so ein Modewort, das wichtiger klingt als es ist. Im Alltag heißt es meistens nur: Du gibst der KI so viel Richtung, dass am Ende etwas Brauchbares rauskommt. Nicht irgendein schöner Text, sondern ein Ergebnis, mit dem du weiterarbeiten kannst.
Auf z-prompt.de geht es dabei nicht um „die eine perfekte Prompt Vorlage“. Es geht um den Weg dahin. Du startest mit einem brauchbaren Prompt, schaust dir an, was fehlt, und schärfst nach.
Warum KI Texte in Foren auffallen
Ich bin viel in Foren und Communitys unterwegs. Nicht nur mal kurz, sondern querbeet, Technik, Hobbys, Diskussionen, manchmal auch einfach nur zum Mitlesen. Und seit einer Weile springt mir immer öfter das gleiche ins Auge: Beiträge, die sauber klingen, aber irgendwie nicht nach Forum.
Dabei geht es nicht mal darum, ob der Inhalt stimmt oder nicht. Es ist eher das Gefühl beim Lesen.
Ein Multi‑Modell‑Chat
use.ai ist eine Plattform, auf der du verschiedene KI‑Modelle in einem einzigen Chat nutzen kannst. Ein Vorteil liegt darin, dass du mehrere Modelle direkt nebeneinander einsetzen und vergleichen kannst, ohne zwischen unterschiedlichen Tools hin‑ und herzuspringen.
Die Rolle ist kein Zaubertrick
Ich merke beim Schreiben meiner Prompts immer wieder: Die Rolle ist kein Deko-Satz am Anfang. Sie ist der Rahmen, in dem die KI denkt und antwortet. Wenn ich der KI keine Rolle gebe, nimmt sie sich selbst irgendeine, meist die breiteste Variante: hilfreicher Alleskönner.
Das führt oft zu netten, aber schwammigen Antworten, oder zu Antworten, die für Anfänger passen, im Alltag aber Zeit kosten, weil ich zu viel nachsortieren muss.
Vom Lösungsdruck zum Denkrahmen
Man sitzt vor einem technischen Problem und merkt schnell, dass man zwar viele Ideen hat, aber keine klare Richtung. Genau in solchen Situationen wird oft zur KI gegriffen, in der Hoffnung, schneller voranzukommen. Ob das klappt, hängt weniger von der KI ab als davon, wie der Dialog gestartet wird.
Wer mit KI arbeitet, beginnt häufig mit der falschen Erwartung.
Prompt verbessern lassen – Meta Prompting im Alltag
Manchmal ist nicht die KI das Problem, sondern der Prompt. Du hast was im Kopf, aber du kriegst es nicht sauber formuliert. Oder du hast schon eine Antwort bekommen, aber sie ist am Thema vorbei, zu lang, zu vage, oder voller Annahmen. Genau hier hilft Meta Prompting.
Meta Prompting heißt. Du lässt die KI dir helfen, einen besseren Prompt zu bauen.
Ein Prompt, der mir im Arbeitsalltag hilft
Dieser Prompt ist für mich kein Schreibwerkzeug für schöne Texte. Ich nutze ihn im technischen Alltag, dort wo es schnell gehen muss und wo eine saubere Fragestellung darüber entscheidet, ob ich eine brauchbare Antwort bekomme oder nicht.
Letztlich wird die KI damit zum Prompt Berater. Ich habe im Netz deutlich kompliziertere Varianten gesehen, aber dieser kurze Prompt erreicht am Ende genau das Gleiche, ohne Umwege und ohne unnötigen Ballast.
Temporärer Chat in ChatGPT
Neben den normalen Unterhaltungen bietet ChatGPT einen sogenannten temporären Chat an. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein kleines Detail, im Alltag kann diese Funktion aber erstaunlich praktisch sein, wenn man sie bewusst einsetzt. Im Alltag fallen ständig kleine Fragen an. Eine schnelle Formulierung, eine kurze Verständnisfrage, ein Gedanke, den man einmal sortieren möchte. Genau dafür ist der temporäre Chat gedacht. Dinge, die man erledigt haben will, ohne sie archivieren oder später noch einmal ansehen zu müssen.
Warum ein Prompt nicht überall gleich wirkt
Wer mit verschiedenen Systemen arbeitet, macht schnell dieselbe Erfahrung: Ein Prompt, der bei einer KI gut funktioniert, liefert bei einer anderen ein deutlich anderes Ergebnis. Manchmal ist es nur der Tonfall, manchmal die Länge, manchmal der komplette Fokus des Textes. Das ist kein Zufall und auch kein Bedienfehler, sondern liegt an den unterschiedlichen Arbeitsweisen der Modelle.
„Derselbe Prompt ist überall derselbe Text, aber nie dieselbe Antwort“
Klarer denken mit getrennten Chats
Am Anfang habe ich alles in einen einzigen Chat geschrieben. Ideen, Fragen, Texte, Korrekturen, technische Probleme. Irgendwann wurde dieser Chat unübersichtlich. Genau dort fingen die Probleme an.
ChatGPT arbeitet nicht wie ein Mensch mit dauerhaftem Gedächtnis, sondern orientiert sich am bisherigen Gesprächsverlauf. Jede neue Eingabe wird im Licht dessen bewertet, was vorher gesagt wurde. Das funktioniert gut, solange man beim Thema bleibt.
ChatGPT-5 Prompting meistern
Buchrezension

Dieses Buch ist ein kompakter, praxisorientierter Leitfaden für alle, die mit modernen KI-Systemen wie ChatGPT-5 ernsthaft arbeiten wollen und nicht bei Denkweisen aus den frühen KI-Jahren stehen bleiben möchten. Schon nach wenigen Seiten wird klar: Hier geht es nicht um Spielerei, sondern um strukturierte, zielgerichtete Kommunikation mit KI.
Der größte Pluspunkt des Buches ist seine klare Fokussierung auf Anwendbarkeit. Statt theoretischer Ausflüge oder technischer Tiefe, die im Alltag wenig bringen, liefern die Autoren ein sauberes Framework aus 11 Prompting-Prinzipien, die sich sofort einsetzen lassen. Besonders überzeugend ist dabei die FOKUS-Formel. Sie bietet ein einfaches, aber wirkungsvolles Denkschema, mit dem sich Aufgaben präzise formulieren lassen, unabhängig davon, ob man im Business-Kontext arbeitet oder private Projekte verfolgt.
Strukturierter Prompt – Vorlage und Checkliste
Ein strukturierter Prompt ist keine Wissenschaft, eher ein kleines Geländer. Du gibst der KI ein sauberes Briefing, damit sie weniger raten muss. Das lohnt sich besonders bei Technik, bei Fehlern, bei längeren Texten, und überall dort, wo du am Ende etwas haben willst, das du wirklich benutzen kannst.
Wichtig ist dabei. Struktur heißt nicht, dass der Prompt immer lang sein muss. Struktur heißt nur, dass die entscheidenden Infos drin sind. Oft reichen ein paar harte Fakten plus ein klares Ergebnisformat, und schon wird aus „irgendwie“ ein brauchbares Ergebnis.
Einfacher Einstieg ins Prompten?
Am Anfang wirkt Prompten wie ein neues Werkzeug, das man erst einmal kennenlernen muss. Doch sobald man sich darauf einlässt, merkt man, wie leicht es sich in den Alltag einfügt.
Es fühlt sich ein wenig an wie ein Gespräch, bei dem man nach und nach herausfindet, welche Worte die Richtung bestimmen.
Der Einstieg beginnt oft mit einer kleinen Aufgabe. Vielleicht sitzt man vor einer Nachricht, die man formulieren möchte, oder man sucht nach einer Idee, die noch nicht ganz greifbar ist. In solchen Momenten hilft es, einfach zu sagen, was man braucht.
Ohne große Vorbereitung, ohne Fachsprache. Ein klarer Gedanke reicht.
ChatGPT Windows App
OpenAI stellt ChatGPT inzwischen auch als native Windows App über den Microsoft Store bereit. Ich habe mir diese App angesehen, weil sie einen anderen Anspruch hat als die Nutzung im Browser. Weniger Webseite, mehr Werkzeug. Der größte Unterschied zur Webversion liegt nicht in den Funktionen, sondern im Arbeitsgefühl.
Die App verhält sich wie ein normales Windows-Programm. Sie startet schnell, bleibt im Hintergrund offen und lässt sich neben anderen Anwendungen nutzen, ohne ständig zwischen Browser-Tabs zu wechseln. Gerade im Alltag ist das angenehmer, als es auf den ersten Blick klingt.
Firefox und KI, vorsichtig integriert
In den letzten Tagen bin ich über Meldungen gestolpert, dass Firefox einen neuen KI-Bildschirm bekommen soll. Die erste Reaktion war bei mir eher Zurückhaltung. Ich nutze Firefox seit vielen Jahren gerade deshalb, weil er sich angenehm unaufgeregt anfühlt und nicht jedem Trend sofort hinterherrennt. Also habe ich genauer hingeschaut, was Mozilla da eigentlich plant.
ChatGPT u. Co.: Wie du KI richtig nutzt
Buchrezension

Dieses Buch habe ich gelesen, weil ich einen breiten, praxisnahen Überblick über den Umgang mit KI gesucht habe. Kein Spezialthema, kein reines Technikbuch, sondern ein Werk, das zeigt, wo und wie KI im Alltag tatsächlich eingesetzt werden kann.
Der Fokus liegt klar auf Anwendung. Schreiben, Recherchieren, Bilder erstellen, Programmieren, aber auch Themen wie Bildung, Kunst oder Alltag werden behandelt. Dabei bleibt das Buch bewusst zugänglich. Man kann ohne Vorkenntnisse einsteigen und verschiedene KI Werkzeuge direkt ausprobieren, darunter ChatGPT, Gemini, Midjourney oder DeepL Write.
Warum ich mit der KI im Dialog bleibe
Ich nutze KI nicht, um möglichst schnell Antworten zu bekommen, sondern um Gedanken weiterzuentwickeln. Dafür reicht ein einzelner Prompt selten aus. Ein Dialog bietet mir die Möglichkeit, Zwischenschritte sichtbar zu machen und Annahmen zu überprüfen.
Im Gespräch kann ich erkennen, ob ich verstanden wurde. Ich kann korrigieren, wenn etwas in die falsche Richtung läuft, und ich merke, wo meine eigenen Vorstellungen unscharf sind.
Der Dialog zwingt mich, genauer zu werden, nicht technisch, sondern gedanklich.
Warum Kontext wichtiger ist als der perfekte Satz
Der Wunsch nach dem perfekten Prompt ist verständlich. Er verspricht Kontrolle und Effizienz. Einmal richtig formuliert, soll er immer funktionieren. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass genau dieser Ansatz selten trägt.
Kontext bedeutet nicht, möglichst viel zu schreiben. Kontext bedeutet, die eigene Situation zu erklären. Worum geht es, wofür ist das Ergebnis gedacht, und was spielt keine Rolle. Diese Informationen sind für die KI oft entscheidender als jede sprachliche Feinheit.
Ein Prompt ist kein Befehl
Viele Prompts scheitern nicht an der KI, sondern an der Erwartung dahinter. Ein Satz wird formuliert wie eine Anweisung, und es wird angenommen, dass das Ergebnis dann schon passen muss. Wenn das nicht passiert, entsteht Frust. Dabei liegt das Problem oft nicht in der Antwort, sondern im Denken davor. Ein Prompt beschreibt eine Vorstellung. Mehr nicht. Die KI versucht, diese Vorstellung umzusetzen, basierend auf dem vorhandenen Kontext. Wenn diese Vorstellung vage, widersprüchlich oder unvollständig ist, wird auch das Ergebnis entsprechend ausfallen.
Das ist kein Fehler der KI, sondern eine direkte Reaktion auf die Eingabe.
Warum der erste Prompt fast immer scheitert
Der erste Prompt ist fast nie gut. Das ist keine Schwäche, sondern normal. Trotzdem wird genau an dieser Stelle oft aufgegeben. Ein Satz wird eingegeben, die Antwort passt nicht, und daraus wird schnell der Schluss gezogen, dass die KI unbrauchbar ist oder einen nicht versteht. Meine Erfahrung ist eine andere. Der erste Prompt ist kein Ergebnis, sondern ein Test. Er zeigt weniger, was die KI kann, sondern vielmehr, wie klar ich selbst gerade bin. Oft merke ich erst an der Antwort, was ich eigentlich wollte und was ich vergessen habe zu sagen.
Die KI hält einem dabei einen Spiegel vor, manchmal einen unbequemen.
Ein häufiger Denkfehler ist die Annahme, die KI müsse erraten, worauf man hinauswill. Das tut sie nicht. Sie reagiert ausschließlich auf das, was da ist. Wenn der Kontext fehlt, fehlt er eben. Wenn das Ziel unscharf ist, wird auch die Antwort unscharf. Das ist kein Versagen, sondern eine logische Folge.
Z-PromptX, was es ist und warum es das gibt
Vor 4 bis 5 Jahren habe ich mir für den Eigengebrauch ein kleines Windows Tool geschrieben: ReplyX. Ich hatte damals ständig dieselben E-Mails und Standard Anfragen auf dem Tisch und keine Lust mehr, jedes Mal wieder von vorne zu tippen oder alte Mails rauszukramen. ReplyX war im Grunde meine kleine Vorlagen Sammlung, schnell griffbereit, ein Klick, fertig.
Was ist ein Prompt?
Wenn Leute „Prompt“ sagen, meinen sie meistens einfach das, was du in die KI reinschreibst. Eine Frage, ein Auftrag, ein Stück Kontext, manchmal auch nur ein Satz. Und genau da liegt schon das erste Missverständnis. Ein Prompt ist kein Zauberspruch. Es ist eher wie ein gutes Briefing. Je klarer du bist, desto weniger rät die KI herum.
Kurz gesagt, ein Prompt ist deine Eingabe an die KI. Du sagst damit, was du willst, wofür du es brauchst, und wie das Ergebnis aussehen soll.