Viele erwarten von einer KI so etwas wie eine Zauberkugel: Man tippt eine Frage ein, und heraus kommt die ideale Antwort. In der Praxis klappt das manchmal. Oft aber eben nicht.
Besonders problematisch wird es, wenn die Antwort gut klingt und deshalb für richtig gehalten wird. Eine KI kann Halbwissen so sauber formulieren, dass es plötzlich wie Fachwissen wirkt. Das Halbwissen ist nicht neu. Mit KI lässt es sich nur schneller erzeugen und überzeugender präsentieren.
Brauche ich für vorhandene Antwortvorlagen schon ein RAG System?
Viele erwarten bei KI so etwas wie eine Zauberkugel. Man tippt eine Frage ein, und raus kommt die ideale Antwort. In der Praxis klappt das manchmal, aber oft eben nicht.
Ich hatte eine eigentlich simple Frage in WordPress: „Meine 
Ein strukturierter Prompt ist keine Wissenschaft, eher ein kleines Geländer. Du gibst der KI ein sauberes Briefing, damit sie weniger raten muss. Das lohnt sich besonders bei Technik, bei Fehlern, bei längeren Texten, und überall dort, wo du am Ende etwas haben willst, das du wirklich benutzen kannst.
Viele Prompts scheitern nicht an der KI, sondern an der Erwartung dahinter. Ein Satz wird formuliert wie eine Anweisung, und es wird angenommen, dass das Ergebnis dann schon passen muss. Wenn das nicht passiert, entsteht Frust. Dabei liegt das Problem oft nicht in der Antwort, sondern im Denken davor. Ein Prompt beschreibt eine Vorstellung. Mehr nicht. Die KI versucht, diese Vorstellung umzusetzen, basierend auf dem vorhandenen Kontext. Wenn diese Vorstellung vage, widersprüchlich oder unvollständig ist, wird auch das Ergebnis entsprechend ausfallen.
Vor 4 bis 5 Jahren habe ich mir für den Eigengebrauch ein kleines Windows Tool geschrieben: ReplyX. Ich hatte damals ständig dieselben E-Mails und Standard Anfragen auf dem Tisch und keine Lust mehr, jedes Mal wieder von vorne zu tippen oder alte Mails rauszukramen. ReplyX war im Grunde meine kleine Vorlagen Sammlung, schnell griffbereit, ein Klick, fertig.