Ollama kann unter Windows ganz normal manuell gestartet werden. Für erste Tests reicht das völlig aus. Sobald Ollama aber regelmäßig genutzt wird, zum Beispiel als KI-Server im lokalen Netzwerk, wird der manuelle Start schnell lästig.
Ein Windows-Dienst hat hier einen klaren Vorteil. Ollama startet dann automatisch mit dem Rechner, unabhängig davon, ob bereits ein Benutzer angemeldet ist.
Das ist besonders praktisch, wenn mehrere Programme oder mehrere PCs im Netzwerk auf denselben Ollama-Server zugreifen sollen. Für eine lokale KI im Alltag ist das die sauberere Lösung. Der Rechner wird eingeschaltet, der Dienst läuft im Hintergrund, und Ollama steht zur Verfügung. Ohne extra Fenster, ohne manuellen Start, ohne daran denken zu müssen.
Gerade wenn Ollama zusammen mit Z-PromptX, einem E-Mail-Assistenten oder anderen lokalen KI-Werkzeugen verwendet wird, ist der Betrieb als Windows-Dienst daher oft sinnvoller als ein normal gestartetes Programm.
Ollama mit Z-Cron als Windows-Dienst starten
Für die Installation als Windows-Dienst nutze ich Z-Cron. Der Vorteil ist, dass Ollama nicht mehr von Hand gestartet werden muss. Z-Cron läuft selbst als Windows-Dienst und kann dadurch Ollama automatisch beim Rechnerstart mit starten.
Die Einrichtung ist dabei recht einfach:
- Z-Cron Freeware installieren
- Z-Cron als Dienst einrichten
- In Z-Cron einen neuen Job für Ollama anlegen
- Die gewünschten Startparameter für Ollama festlegen
Sobald Z-Cron als Dienst eingerichtet ist, wird der angelegte Ollama-Job bei jedem Rechnerstart automatisch ausgeführt. Ollama startet dann mit den eingestellten Werten im Hintergrund und steht direkt zur Verfügung.
Link Ollama in Z-Cron konfigurieren
Das ist besonders praktisch, wenn Ollama nicht nur für kurze Tests verwendet wird, sondern dauerhaft als lokaler KI-Server laufen soll. Man muss nicht mehr daran denken, Ollama manuell zu starten, und die eingestellten Parameter bleiben sauber nachvollziehbar.
